Frauen machen beim Jahresabschluss oft einen entscheidenden Fehler. Und zwar beim persönlichen Jahresabschluss. Sie rechnen ab statt zu bilanzieren. Was der Unterschied ist? Hör rein in diese Folge!

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Folge 55

Bilanz – und was wir Frauen dabei oft falsch machen

 

 

Bevor der große Shitstorm losbricht: Keine Sorge. Ich glaube nicht, dass Frauen nicht wirtschaften können oder Probleme beim Erstellen von Unternehmensbilanzen haben. Im Gegenteil, ich denke Frauen sind sogar extrem gute Rechnerinnen und so auch exzellente Geschäftsführerinnen. Wir reden in dieser Folge aber über die persönliche Bilanz am Jahresende. 

 

„Ich bin froh, wenn das Jahr vorbei ist.“ Das habe ich in den letzten Tagen oft gesagt. Nicht dramatisch. Einfach nur müde. Mir reichts jetzt.

Aber weißt du, was dieser Satz macht? Er lädt ein zur Abrechnung. Plötzlich ist das Jahr nicht mehr einfach ein Jahr – es wird zu einem Urteil.

Und dann fangen wir an aufzulisten: Was war alles schwer. Was hat nicht funktioniert. Was haben wir nicht geschafft. Und die guten Sachen? Die vergessen wir. Einfach, weil der Speicher schon zu voll ist.

 

In dieser Folge spreche ich darüber, warum wir als Frauen am Jahresende oft mit uns abrechnen, statt zu bilanzieren. Und wie wir das anders machen können.

Ich erzähle dir von meinen 13 Wünschen für die Firma, von denen ich nur 5 erreicht habe – und wie mich das erst deprimiert hat, bis ich nochmal hingeschaut habe. Mit vollständiger Bilanz. Mit Soll UND Haben.

 

Du erfährst:

📌 Warum Abrechnen nicht Bilanzieren ist – und was der Unterschied für dein Jahr macht

📌 Die Bilanz-Logik: Warum sich Soll und Haben immer ausgleichen (auch im Leben)

📌 Was Frauen in ihrer persönlichen Bilanz oft übersehen – das Unsichtbare, die relativierten Erfolge, die „Verluste“ die eigentlich Abschlüsse waren

📌 Warum es zwei Bilanzen gibt: die Leistungsbilanz und die Lebensbilanz – und warum die zweite mindestens genauso wichtig ist

📌 6 Reflexionsfragen, die dir helfen, dein Jahr vollständig zu sehen

 

Das ist keine To-do-Liste. Keine Optimierungsaufgabe. Nur eine Einladung, innezuhalten und anders hinzuschauen.

Wenn dir die Folge gefallen hat, teile sie gerne mit anderen Frauen, die gerade Bilanz ziehen. Und wenn du magst, schreib mir auf LinkedIn, Instagram oder per Mail, was du auf deiner Haben-Seite entdeckt hast, das du vorher übersehen hattest.

 

Ich wünsche dir einen guten Jahresabschluss. Mit Klarheit. Ohne Härte. Mit vollständigem Blick.

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