Sicher einer der Sätze, den ich am häufigsten sage und höre: Ich habe keine Zeit. Klingt so harmlos und ist doch zerstörerisch. Warum du unbedingt aufhören solltest, diesen Satz zu verwenden und was du stattdessen sagen solltest!
Folge 54
Ich habe keine Zeit!
In dieser Folge spreche ich über einen Satz, den ich bei Nachfolgerinnen besonders oft höre: „Ich habe keine Zeit.“
Ein Satz, der von außen harmlos klingt – der aber im Alltag von Frauen aus Familienunternehmen eine tiefere, systemische Bedeutung hat. Denn wenn Nachfolgerinnen sagen, sie hätten keine Zeit, geht es selten um Stunden oder Kalender. Es geht um Verantwortung, um Erwartungen, um die vielen Rollen, die gleichzeitig getragen werden. Und um ein System, das ständig an ihnen zieht.
In dieser Folge schauen wir gemeinsam darauf, was wirklich hinter dem Gefühl steckt, „keine Zeit“ zu haben – und warum dieses Gefühl gerade am Jahresende besonders laut wird. Ich spreche darüber, warum Zeitmangel kein organisatorisches Problem ist, sondern ein Zeichen von Überlastung, mangelnder Abgrenzung und einem Rollenverständnis, das häufig von außen geprägt ist.
Wir gehen durch die typischen Muster, die Nachfolgerinnen Zeit und Energie rauben:
📌 die permanente Verfügbarkeit
📌 das Übernehmen fremder Rollen
📌 der Druck, es allen recht zu machen
📌 die Angst vor dem Nein
📌 der Wunsch, sich ständig beweisen zu müssen.
Und darüber, wie schnell dabei die eigene Priorität verloren geht.
Zum Schluss lade ich dich zu einem Perspektivwechsel ein. Weg von:
„Ich habe keine Zeit.“ Hin zu: „Ich will mir dafür keine Zeit nehmen.“
Ein Satz, der Klarheit schafft, Verantwortung zurückgibt und das Gefühl von Selbstwirksamkeit stärkt. Und ein Satz, der den Unterschied macht zwischen Getriebensein und Gestalten.
Diese Episode ist eine Einladung, am Jahresende bewusst hinzuschauen:
Wofür nimmst du dir Zeit?
Wofür nicht?
Und ist das in Ordnung für dich?
Denn: Zeit hat man nicht. Zeit nimmt man sich.
Nächste Folge
Folge 55
19. Dezember 2025
Bilanz statt Abrechnung
Frauen machen beim Jahresabschluss oft einen entscheidenden Fehler. Und zwar beim persönlichen Jahresabschluss. Sie rechnen ab statt zu bilanzieren. Was der Unterschied ist? Hör rein in diese Folge!